Wieder aktiv – die hörbare Stimme der Menschen in der Binnenschifffahrt
Jahrelang gab es keine aktive Stimme für die Menschen in der Binnenschifffahrt.
Mit der Europäischen Vereinigung der Binnenschiffer – E.V.d.B. schließen wir diese Lücke.

Die E.V.d.B. setzt sich mit rechtsstaatlichen Mitteln für die Menschen in der Binnenschifffahrt ein.
Von der Hilfe bei bürokratischen Angelegenheiten bis hin zum gemeinsamen sicht- und hörbaren Protest haben wir einen großen Werkzeugkasten, um Menschen konkret im Einzelfall zu helfen und auch gegen Mißstände zu protestieren und Verbesserungen für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Binnenschiffer einzufordern.
Wir sind ausdrücklich kein Branchenverband, sondern eine Interessenvertretung für die Menschen, eine Solidargemeinschaft im Sinne der seit Jahrhunderten gepflegten Gemeinschaft der Binnenschiffer.
Die E.V.d.B. wird geleitet aus einem Team, bestehend aus dem Vorstand von Binnenschifferforum hilft e.V. , angeführt von Jürgen Collée und Michael Jeske, sowie dem Abteilungsleiter Christian Niemann, die sich alle seit Jahrzehnten für die Belange der Binnenschiffer einsetzen.
Wir laden ausdrücklich alle Binnenschifferinnen und Binnenschiffer sowie alle Interessierten ein, sich zu engagieren und die Arbeit des Vereins zu unterstützen.
Empfänger: Binnenschifferforum hilft e.V.
Stichwort: E.V.d.B.
IBAN: DE02 7906 9150 0006 0029 78
SWIFT/BIC-Code: GENODEF1GEM
Nachfolgend informieren wir über unsere neuesten Aktivitäten, durchgeführte Aktionen, erzielte Erfolge und Neuigkeiten aus dem Leitungsteam unserer Vereinigung.
Neueste Beiträge:
- DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
von Christian Niemann – 04.10.2026
Moin liebe Kolleginnen und Kollegen!Das Niedrigwasser bleibt weiterhin großes Thema.
Jedoch bleibt zu befürchten, dass es mit Einsetzen von Regen und steigenden Pegeln auch wieder aus den Medien verschwindet.
Um so wichtiger ist es, dass wir den Mut haben, die Dinge beim Namen zu nennen.Die ersten großen Player der Branche tun dies endlich und fordern offen, was schon längst hätte ausgesprochen werden müssen – nämlich den Bau von Staustufen im Rhein!
Die Tage habe ich einen Bericht im WDR gesehen, dort ging es um das aktuelle Fischsterben im Rhein. Auch eine Folge des Niedrigwassers.
Denn unsere Gewässer vertümpeln dadurch und der Sauerstoffgehalt schwindet.So sehe ich immer mehr positive Argumente für den Bau von Staustufen.
Der niedrige Wasserstand zwingt nämlich schon längst nicht nur Wirtschaft und Schifffahrt in die Knie. Nun trifft es auch die Natur. Genau DAS habe ich auch bei meinem Dreh mit dem WDR prophezeit – nur wurde dann lieber vom Niedrigwasserschiff berichtet, weil Staustufen ja ein solch schlimmer Eingriff in die Natur bedeuten.Den fallenden Grundwasserspiegeln und der trinkwasserknappheit könnte man jedoch genau damit ebenso Einhalt gebieten, wie man zu dem noch grünen Strom durch Wasserkraft erzeugen könnte.
Ein hohes Maß an Benefiz also, was jedes Gegenargument eigentlich erblassen lassen müsste.
Natürlich brauchen wir Umwelt- und Klimaschutz – jedoch muss man sich der Problematik endlich pragmatisch und präventiv annehmen, denn wir werden die Auswirkungen nicht vermeiden können.
Der Rest der Welt muss eben erstmal mitmachen – und bis dahin ist es keine Option, hier durch blinden Aktionismus die Wirtschaft zu ruinieren, um am anderen Ende der Welt noch dreckiger zu produzieren.
Es reicht nicht aus, auf andere mit dem Finger zu zeigen, während man selbst die richtigen Maßnahmen zur Prävention nicht ergreifen will!Wir müssen weg von blindem Aktionismus!
Auch das Thema Bestandschutz bei alten Schiffen sollte grundsätzlich angepasst werden.
Es darf nur noch eine Rolle spielen, wieviel Volumen ein Schiff emittiert, nicht wie sauber ein einzelner Motor ist.
Dann wird selbst der älteste Kahn wieder grün!WIR sind keine Dreckschleudern, WIR sind die Lösung!!!
Selbst wenn die Lobby der Grünen stark ist und wenn der Glaube alles richtig zu machen verfangen ist, so müssen wir wenigstens den Mut besitzen für pragmatische Lösungen unsere Stimme zu erheben.
Wir brauchen in Europa Prävention !
Wir brauchen Staustufen – denn bei Pegelständen wie zur Zeit, fährt selbst das schönste, neueste Niedrigwasserschiff nicht mehr, so wie auch Flora und Fauna ihren Tribut zollt!!!Wir dürfen uns nichts vormachen: diese Niedrigwassersituation ist sonst nur eine Vorschau für die Zukunft!!!
Klare Kante jetzt – EVdB!!!
Allen eine gute Fahrt und einen schönen Sonntag!
Euer Christian
- ES-TRIN-Bestandsschutz – Wir brauchen eure Fakten von Bord!von Michael

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wegen der vielen Nachfragen hier noch einmal eine genauere Erläuterung, worum es geht:
Die Ausnahmegenehmigungen bzw. Übergangsvorschriften im ES-TRIN laufen schrittweise aus.
Das Kürzel N.S.M. in den Ausnahmeregelungen bedeutet, sie gelten nicht länger als bis zur nächsten fälligen Erneuerung des Schiffszeugnisses nach dem Auslaufen der Ausnahmegenehmigung.
Konkret bedeutet das, wenn euer Schiff bei der nächsten anstehenden Untersuchung den ES-TRIN Vorgaben nicht entspricht und die Ausnahmegenehmigung ist ausgelaufen, darf die ZSUK das Unionszeugnis nicht verlängern. Ohne gültiges Zeugnis erlischt also die Fahrterlaubnis.
Wir wollen diese drohende Stilllegung beim Verkehrsministerium (BMDV) und in den technischen Gremien stoppen.
Dazu brauchen wir praxistaugliche, bestenfalls unbefristete Fristverlängerungen.
Das BMDV handelt aber nur, wenn es konkrete Zahlen und Fakten hat, denn die liegen dort bislang nicht vor.
Dabei wollen wir helfen.
Nochmal: Wenn wir keine Fristverlängerung erreichen, werden Schiffe, die nicht ES-TRIN konform sind, in der EU nicht mehr fahren dürfen
Es liegt also im eigenen Interesse eines jeden Schiffseigners betroffener Schiffe, hier jetzt sofort tätig zu werden
Der Ablauf:
Schlagt im ES-TRIN ab Seite 219 – Kapitel 32, ab Artikel 32.01 bis Seite 270- nach, welche Regelungen für Euch relevant sind.
Prüft das Beiblatt eures Schiffsattests / Unionszeugnisses auf auslaufende N.S.M.-Fristen.
Schaut, welche Punkte bei eurem Schiff technisch unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar umzubauen sind (z. B. Stehhöhen, Gangbordbreiten, Schotte, Ankernischen).
Diese Angaben sendet Ihr an untenstehende Kontaktadressen.
Schiffsname & ENI-Nummer
Betroffener ES-TRIN-Artikel
Abweichung: Ist-Maß an Bord und gefordertes Soll-Maß
Grund, warum ein Umbau technisch ausgeschlossen ist.
Ablaufdatum des aktuellen Schiffsattests.
Mit dem Einsenden eurer Daten erlaubt uns bitte, diese ausschließlich und gezielt nur an das BMDV und die NTK weiterzuleiten, damit die Behörde eure Betroffenheit offiziell in die Verhandlungen einbezieht.
Öffentlich werden eure Daten von uns selbstverständlich vertraulich behandelt.
Die Aktion ist für jeden Schiffseigner kostenlos und an keine Mitgliedschaft gebunden.
Sendet die Daten an:
E-Mail: Vorstand@Binnenschifferforum-hilft.de
WhatsApp / Telegram: +49 (0) 1516 -750 2007 - DRINGENDER AUFRUF AN ALLE SCHIFFSEIGNER!von Michael
Auslaufen der ES-TRIN-Übergangsvorschriften bedroht Schiffszulassungen älterer Binnenschiffe
An ALLE Schiffseigner,
Die nautisch-technische Kommission benötigt umgehend Informationen von Eignern, um im europäischen ES-TRIN / CESNI-Ausschuss eine Verlängerung des Bestandsschutzes für ältere Binnenschiffe durchsetzen zu können. Ohne eine ausreichende Anzahl gemeldeter Fahrzeuge kann die deutsche Delegation nicht tätig werden. In der Folge droht betroffenen Schiffen bei der nächsten Wiederkehrenden Schiffsuntersuchung der Entzug des Schiffsattests!!!
Wenn Ihr Schiff Baumaße aufweist, die den aktuellen ES-TRIN Vorschriften nicht entsprechen und bei denen ein Umbau technisch unmöglich ist oder einem wirtschaftlichen Totalschaden gleichkommen würde, melden Sie uns bitte zeitnah folgende Daten:
– Schiffsname & ENI-Nummer,
– relevanter ES-TRIN Artikel,
– Soll- und Ist-Maße des betroffenen Bereichs bzw. der betroffenen Bereiche
– Grund für Unmöglichkeit des Umbaus, z. B. technisch unmöglich / wirtschaftlicher Totalschaden.
– Ablaufdatum des Schiffsattests / Termin der nächsten Schiffsuntersuchung
Wir sammeln diese Daten und leiten sie an die zuständige Stelle bei der NTK weiter.
Die Datenerfassung erfolgt für alle Eigner kostenlos. Eine Vereinsmitgliedschaft in der E.V.d.B. ist nicht erforderlich.E-Mail: vorstand@binnenschifferforum-hilft.de
WhatsApp / SMS: 01516-7502007Die E.V.d.B. bündelt die Eingaben und reicht die Gesamtzahl unverzüglich bei der NTK und beim BMDV ein, um die Verhandlungsposition für die Schifffahrt zu sichern und für den Erhalt der betroffenen Schiffe kämpfen zu können.
Achtung! EILT SEHR!
Die Angelegenheit ist äußerst eilig. Wir bitten im eigenen Interesse um Einreichung der Daten bis zum nächsten Mittwoch, 23.09.2026! - DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
von Christian Niemann – 13.09.2026Moin zusammen!
Niedriges Wasser und große Worte – so würde ich jetzt mal die Situation der letzten Wochen zusammenfassen.Und genau dazu passt auch die Situation im schönen Emsland – niedriges Niveau und hoher Eigenlobfaktor!
Während des Niedrigwassers wurde erneut deutlich, wie überlastet die Wasserstraße und wie sehr marode die Bausubstanz dort ist.
Verstärkt wurde die Situation durch eine viel zu dünne Personaldecke, die tatsächlich noch weiter abgebaut werden soll, oder besser gesagt: wird!Da passt es ins Bild, dass die neue Schleuse Gleesen morgen feierlich eingeweiht werden soll und diese viel zu kleine Ersatzbauwerks-Ruine, die von Anfang an ihre Unzuverlässigkeit im Betrieb preisgibt und von Planungs- und Baufehlern nur so strotzt, mehrere Tage lang ausgefallen ist.
Die Tatsache, dass man dieses Projekt nun auch noch feiern möchte, ist Sinnbild für den Zustand eines ganzen Landes!
Ja – auch für uns Schiffer!
Denn um es mal ehrlich auf den Punkt zu bringen, die Wut ist zwar groß, der Aufschrei ist laut, die Klagelieder haben immer die selbe wiederkehrende Melodie – aber kaum ist diese Schleuse in erstaunlicher Geschwindigkeit wieder repariert, fahren alle wieder weiter – irgendwie so, wie ein tiefer Kratzer auf einer Schallplatte.
Ja und ich mache jede Wette, dass auch wenn die Schleuse zur Einweihung weiter kaputt gewesen wäre, hätten sich höchstens 3, 4, 5 Kollegen dort versammelt, um dort mal lautstark ihrem Frust Luft zu verschaffen.
Und genau an diesem Punkt, erklärt die Schifffahrt ihre Kapitulation und macht sich zum wehrlosen Opfer gleichgültiger Behörden und verfehlter Politik!
Über 30 Jahre Misswirtschaft und Sparflamme – und noch immer keine Erkenntnis, dass böse Briefe nichts erreicht haben und werden.
Die Erwartungen an andere sind stets hoch, ebenso wie die Kritik an die paar Leute, die wenigstens noch versuchen, etwas zu verändern oder aufzuhalten.Dort liegen morgen die Verantwortlichen in Gleesen auf dem Silbertablett und könnten mal medienwirksam öffentlich abgestraft werden – und keiner geht hin!?!?
Da melden sich viele, die entweder eine Ausrede parat haben, oder mich fragen, wer und wieviele denn morgen dorthin kommen.
Quasi frei nach dem Motto: wenn der Niemann Proteste will, soll er am bestens mit nem Bus den DEK abklappern, die Kollegen fragen und animieren, einsammeln und dorthin bringen – oder was erwartet man???Wir sind so gut untereinander vernetzt, wie niemals zuvor – KOMMUNIZIERT UND ORGANISIERT EUCH!!!!
Mal einen Tag freiwillig liegen zu bleiben und dort auf den Tisch zu hauen, ist kein großes Opfer, im Vergleich zu den Folgen, tatenlos zuzusehen!
Ob es was bringt, wenn man dort mal die Beweihräucherung auspfeift – ich weiß es nicht!
Jedoch weiß ich eines: große Worte und leere Versprechen gab es mehr, als Sterne am Himmel.
Ergebnislose Brandbriefe und Beschwerden, würden übereinander gestapelt wohl zum Mond und zurück reichen.Ich kann auch nicht mehr, als meine Reichweite zu nutzen, um selbst den kleinen Angestellten davon zu überzeugen, dass wir handeln müssen – denn ein Weiterso wird schon bald auch die Grundlage für ein stabiles Lohnniveau zerstören.
Nämlich eine intakte, zuverlässige Infrastruktur, die nicht nur für Partikuliere das wirtschaftliche Fundament ist!!!Deshalb: EVdB – gemeinsam kämpfen!!!
Allen eine gute Fahrt – wer es denn kann.
Euer Christian

- DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
06.09.2026 – von Michael Jeske
Moin liebe Kollegen,
da Christian heute verhindert ist, übernehme ich mal das Steuer für das Wort zum Sonntag – und um es gleich vorwegzunehmen – ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich habe die Nase gestrichen voll von den Nebelkerzen, die derzeit aus den Ministerien kommen.
Blicken wir auf den Rhein: Der Pegel Kaub steuert schon wieder zielstrebig auf die Marke unter 30 Zentimeter zu. Das bedeutet erneut faktischen Stillstand, insbesondere für die Tankschifffahrt. Und was kommt aus der Politik? Eine Mischung aus betretenem Schweigen und fachlicher Ahnungslosigkeit. Vorschläge für Lösungen? Fehlanzeige!
NRW-Umweltminister Krischer versteigt sich öffentlich mit der Behauptung, eine Regulierung des Rheins käme einer „Aneinanderreihung von Stauseen“ gleich.
Herr Minister Krischer, das ist einfach Unsinn! Egal ob herkömmliche Schleusen oder dynamisches Niederstau-System – Beides hat mit Stauseen rein gar nichts zu tun.
Aber wenn Sie Schleusen am Rhein nicht gut finden, bringen Sie doch mal einen besseren Vorschlag, Hauptsache die Diskussion bleibt im Gang und kommt nicht beim ersten Regen schon wieder zum Stillstand.Völlig absurd wird es bei seiner Traumforderung nach „1.000 Niedrigwasserschiffen“. Diese Schiffe müssen in die Nebenflüsse – in Mosel, Main und Neckar. Da passen keine beliebig breiten Schiffe hinein.
Da ist ja die Empfehlung für sogenannte „Kamele“) noch konstruktiver, bringt aber Schiffsbreiten von über 20 Metern mit sich, was bei den verengten Fahrrinnen im Dürresommer einen permanenten Richtungsverkehr bedeuten würde. So hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Die Naturgesetze der Physik lassen sich nicht durch grüne Sonntagsreden wegreden! Schleusen hätten nebenbei positive Auswirkungen auf das Grundwasser, Seitenarme und Auengebiete.
Letzten Sonntag hatten wir eine sehr konstruktive Mitgliederversammlung von Binnenschifferforum hilft e.V.. Die Neufassung der Satzung steht, die strukturelle Integration der Europäischen Vereinigung der Binnenschiffer (E.V.d.B.) als Abteilung in den Verein steht damit auf einem stabilen organisatorischen Fundament.
Jetzt kommt es auf euch an. Um in Bonn, Berlin und Brüssel gehört zu werden, reichen gute Argumente allein nicht aus. Wir brauchen Euren Rückhalt.
Wir wollen ausdrücklich nicht wie manche Zwerg-Verbände enden, die mit unter 60 Mitgliedern behaupten, die Weisheit für die gesamte Branche gepachtet zu haben, während sie in Wahrheit Papiertiger ohne Legitimation der Basis sind. Wir wollen und werden die Binnenschifffahrt nur mit voller Legitimation vertreten!
Deshalb mein klarer Aufruf an jeden Einzelnen von euch: Werdet Mitglied in der EVdB!
Egal ob Matrose, angestellter Schiffsführer, selbstständiger Partikulier oder Reedereivorstand – bei uns zählt der Mensch. Jeder hat eine Stimme. Die Mitgliedsbeiträge sind bewusst so angesetzt, damit sich jeder den Beitritt leisten kann. Wir betreiben keine Verbandsklüngelei, wir kämpfen schlagkräftig, effizient und effektiv für die Menschen in der Binnenschifffahrt und die Zukunft des Berufsstandes.
Wir haben bewiesen, dass wir die Hausaufgaben beherrschen und den Finger an den richtigen Stellen in die Wunde legen.
Jetzt gebt uns die nötige Mannschaftsstärke im Rücken, damit wir Behörden und Politik auf Augenhöhe entgegentreten können!
Ich wünsche euch trotz der prekären Pegel immer eine handbreit Wasser unterm Kiel, denjenigen, die frei haben ein ruhiges Rest-Wochenende und Allzeit gute Fahrt.
Euer Michael
- Tätigkeitsbericht Binnenschifferforum hilft e.V.von Michael
Rückblick auf die letzten Monate
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Vereins,
wir möchten Euch heute mit diesem aktuellen Tätigkeitsbericht mitnehmen und Euch
einen Überblick geben, was sich in unserem Verein in den letzten Monaten getan hat.
Es ist einiges zusammengekommen und wir sind stolz darauf, was wir gemeinsam
erreicht haben
Der neue Vorstand
Seit der Jahreshauptversammlung am 15.03.2026 setzt sich unser Vorstand wie folgt
zusammen:
1. Vorsitzender: Michael Jeske
2. Vorsitzender: Jürgen Collée
Kassenwartin: Kunigunde Jeske
Schriftführerin: Joana Pentenrieder
Beisitzerin: Astrid Zrenner
Revisor: Alexander Fiedler
Wir danken allen Gewählten für ihr Engagement und freuen uns auf die gemeinsame
Arbeit.
Die E.V.d.B. lebt wieder
Ein zentrales Thema der letzten Monate war die Zukunft einer der wichtigsten
Institutionen in der Binnenschifffahrt. Die E.V.d.B. (Europäische Vereinigung der
Binnenschiffer) war über Jahre eine wichtige Stimme für die Menschen an Bord, hatte
sich jedoch zwischenzeitlich infolge interner Streitigkeiten aufgelöst. Damit standen die
Menschen in der Binnenschifffahrt erneut ohne starkes Sprachrohr da – ein Zustand,
den wir nicht hinnehmen wollten.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde daher nach vielen Gesprächen und gründlicher
Vorbereiten beschlossen, die E.V.d.B. zunächst als unselbständige Sektion von
Binnenschifferforum hilft e.V. neu zu gründen. Wir wollen perspektivisch, Schritt für
Schritt daraus einen Verband aufbauen, der die Interessen der Binnenschiffer wieder
wirksam vertreten kann.
Wachsender Rückhalt: Unser Verein wächst
In den letzten 15 Jahren hatte unser Verein konstant rund 30 Mitglieder. Zuletzt waren
die Mitgliederzahlen sogar unter 20 gesunken. Wir freuen uns sehr, dass die
Mitgliederzahl inzwischen wieder auf 48 gestiegen ist. Das ein deutliches Zeichen, dass
unsere Arbeit ankommt und gebraucht wird.
Unsere Kernaufgaben bleiben dabei dieselben wie in den letzten anderthalb
Jahrzehnten – vor allem die Unterstützung bei Arbeitsunfällen und Havarien. Konkret
heißt das:Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen und bei der Korrespondenz mit Behörden,
Krankenkassen und Versicherungen
Unterstützung in sozialen und behindertenrechtlichen Angelegenheiten,
einschließlich der Suche nach den richtigen Ansprechstellen
Fachliche Begleitung im Todesfall
Finanzielle Hilfe durch Überbrückungszahlungen, Darlehen und Sachleistungen
Erfolge, auf die wir stolz sind
Zwei Beispiele aus der jüngeren Zeit zeigen, was unsere Arbeit konkret bewirkt:
Nach Gegengutachten und Widerspruch konnte für ein betroffenes Mitglied der
Pflegegrad erhöht werden.
Nach einem langwierigen Verfahren bis vor das Sozialgericht wurde einem
Mitglied ein behindertengerechtes Fahrzeug genehmigt.
Einem mit dem Entzug seiner Befähigungszeugnisse bedrohten Binnenschiffer
konnten wir helfen, dass das Verfahren eingestellt wurde.
Solche Erfolge zeigen: Beharrlichkeit lohnt sich – und niemand muss diese Wege allein
gehen. Weitere Fälle sind bereits in Bearbeitung und auf einem guten Weg.
Einsatz für die Binnenschifffahrt – politisch und praktisch
Neben der individuellen Unterstützung ist unser Verein auch auf einer zweiten Ebene
aktiv: Wir setzen uns politisch und praktisch für bessere Rahmenbedingungen in der
Binnenschifffahrt ein. Wir sind unter anderem mit einem Mitglied im BDS und im BDB
vertreten. Ein Auszug aus unserer Arbeit der letzten Monate:
Liegeplätze und Infrastruktur
Der Ausbau und die Verbesserung von Liegeplätzen und Autoabsetzplätzen
bleibt ein Dauerthema.
Die Liegeplätze in Köln konnten wir erfolgreich mitgestalten. In Mainz gestaltet
sich die Lage aufgrund mangelnder Solidarität der Beteiligten trotz mehrerer
Verhandlungen schwieriger. Wir bleiben dran.
Wasserstraßen im Fokus
Der Garant-Steiger in Wesel wurde als „kritische Infrastruktur“ neu eingestuft.
Schiffe dürfen ihn nur noch exakt zum Lade- oder Löschzeitpunkt anfahren und
müssen danach sofort wieder ablegen. Wer bleibt, riskiert eine Anzeige. Wir
führen dazu Gespräche und Schriftverkehr mit Politik und Verantwortlichen.
Gegen den starren Richtungsverkehr bei Gelmer (DEK) haben wir protestiert und
einen konstruktiven Sicherheitsvorschlag eingereicht, der den Güterverkehr nicht
blockiert. Eine Rückmeldung der Behörden steht noch aus.
Wegen maroder Poller in der Schleuse Geesthacht haben unsere Mitglieder ca.
50 Beschwerdebriefe versendet; Verbesserungsvorschläge sind bislang
unbeantwortet geblieben.
Zu den „Zwischenschleusungen“ der Schubboote in Scharnebeck haben wir
ebenfalls mehrfach Beschwerde eingelegt. Diese Briefe haben die Leitstellen
erreicht und dort zumindest ein gewisses Verständnis geweckt.
An das zuständige WSA und die GDWS haben wir uns mit der dringenden
Forderung nach einem 24-Stunden-Schleusenbetrieb an der Schleuse Herbrum
während der aktuellen Niedrigwasserphase gewandt. Diesem Wunsch wurde
umgehend entsprochen – wenn auch mit dem Hinweis, dass laut statischer
Vorgabe 8% Stellen abgebaut werden müssen, was eine Wiederholung zum
nächsten Niedrigwasser erschweren dürfte.
Sichtbarkeit und Vernetzung
Unsere Internetpräsenz www.binnenschifferforum-hilft.de wird gerade überarbeitet.
Mit einer neuen Facebook-Seite der Europäischen Vereinigung der
Binnenschiffer – E.V.d.B. machen wir auf unsere Tätigkeit aufmerksam
Der Abteilungsleiter der E.V.d.B. erstellt zuverlässig Woche um Woche ein
WORT ZUM SONNTAG, in dem er auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam
macht.
Unser 2. Vorsitzender ist weiter in der nautischen Schifffahrtskommission tätig
und war sogar als Experte in einer Ausschusssitzung im Bundestag zu Gast.
Unser Brandbrief an die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn
samt Forderung nach einem Spitzengespräch fand Beachtung – die Deutsche
Verkehrszeitung berichtete darüber. Wir wurden zu einem Krisengespräch
eingeladen; ein passender Termin steht noch aus.
Nach dem Sturz eines Bobcatfahrers in den Frachtraum und der sich daraus
ergebenden Haftungsdiskussion appellieren wir an alle: Befrachter und Kunden
sollten wissen, dass Leitern künftig grundsätzlich von Landseite gestellt werden
müssen – die Sicherheit liegt hier beim Hafen. Das ist auch in den meisten
Hafenverordnungen so geregelt.
Einige Binnenschiffer machen selbständig mit Aufkleberaktionen auf
unzureichende Müllentsorgungsplätze aufmerksam.
Wir stehen im engen Austausch mit niederländischen Schifferverbänden.
Einige Mitglieder niederländischer Verbände haben sich für einen engeren
Austausch der E.V.d.B – und damit auch Binnenschifferforum hilft e.V.
angeschlossen
In der Fachpresse wurde zuletzt mehrfach über uns berichtet
Zu guter Letzt haben mehrere Kollegen Interviews in Zeitungen und im
Fernsehen (u. a. beim WDR) gegeben.
Vieles davon geschieht im Verborgenen – ohne großes Aufsehen, aber mit einem klaren
Ziel: die Branche zu stärken und die Menschen an Bord zu unterstützen.
Macht mit!
All das ist nur möglich, weil sich Menschen einbringen – mit ihrer Zeit, ihrem Wissen und
ihrer Erfahrung. Wir würden uns sehr freuen, wenn noch mehr von euch dabei
mitwirken. Jede und jeder ist willkommen, ganz gleich mit welchen Fähigkeiten oder wie
viel Zeit ihr mitbringt.
Nur gemeinsam und als starke Gemeinschaft werden wir gehört – und können wirklich
etwas bewegen.
Herzlichen Dank für euer Vertrauen und eure Unterstützung!
Euer Vorstand von Binnenschifferforum hilft e.V - Stellungnahme zum Bebauungsplan-Entwurf Kleiner Grasbrook 2von Michael
Sicherung der Binnenschifffahrt, der Warteliegeplätze am Holthusenkai und der wasserseitigen Erreichbarkeit im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
Auszug aus unserer Stellungnahme. Zitat:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
der Verein Binnenschifferforum Hilft e.V. mit seiner Abteilung Europäische Vereinigung der
Binnenschiffer, nimmt im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB
zum Bebauungsplan-Entwurf Kleiner Grasbrook 2 wie folgt Stellung:
Unsere Stellungnahme erfolgt aus der fachlichen und sozialen Perspektive der Menschen
in der Binnenschifffahrt. Aufgrund unserer Tätigkeit und der Erfahrungen unserer
Mitglieder verfügen wir über praktische Kenntnisse hinsichtlich der Nutzung von Hafen-
und Liegeinfrastruktur, der betrieblichen Anforderungen der Binnenschifffahrt sowie der
besonderen Bedingungen tideabhängiger Schiffsverkehre.
Wir begrüßen grundsätzlich das Ziel, den Kleinen Grasbrook städtebaulich zu entwickeln
und dort ein gemischt genutztes innerstädtisches Quartier mit Wohnraum, Arbeitsplätzen,
Grün- und Freiflächen, Schule, Versorgungseinrichtungen sowie dem Deutschen
Hafenmuseum zu schaffen. Gerade aufgrund der besonderen Lage des Plangebiets im
Hamburger Hafen ist jedoch sicherzustellen, dass die städtebauliche Entwicklung nicht zu
einer schleichenden Reduzierung der für die Binnenschifffahrt erforderlichen Infrastruktur
führt.
Aus unserer Sicht sind insbesondere zwei Punkte von erheblicher Bedeutung:
der Erhalt und die bedarfsgerechte Erweiterung der Warteliegeplätze für
Binnenschiffe am Holthusenkai die ausreichende und langfristig zukunftsfähige Durchfahrtshöhe der geplanten
Moldauhafenbrücke.
Wir fordern, diese Belange im weiteren Planverfahren umfassend zu ermitteln, fachlich zu
bewerten und in die nach § 1 Abs. 7 BauGB erforderliche Abwägung einzustellen. “ Zitat Ende.
Weiter im untenstehenden Dokument.
Zur Info: die Öffentlichkeit – also auch betroffene Binnenschiffer – hat noch bis zum 02.09.2026 Gelegenheit, Stellung zu dem Bebauungsplan zu nehmen. Gerne kann unser Schreiben als Vorlage dazu genutzt werden. - DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
von Christian Niemann – 23.08.2026
Endlich, der Regen bringt Segen!Im Augenblick sorgen die Niederschläge und steigenden Pegel für etwas Entspannung – auch wenn diese aller Voraussicht erstmal nur vorübergehend ist.
Nicht für Entspannung sorgen für mich, die ersten Interviews unseres neuen Verkehrsministers.
Da ist wie immer, viel von der Bahn die Rede, wenn auch vornehmlich in Bezug auf den Personenverkehr.
Jedoch kommt das Thema Niedrigwasser zwar vor, doch irgendwie auch nur als Nebensache.Kanalisieren möchte er unsere Flüsse nicht, wie ich es heraushöre, sondern da ist eher von Vertiefung mittels Meander-Lösungen die Rede.
Das stimmt mich alles in allem etwas pessimistisch, in Bezug auf die zu erwartenden Niedrigwasser und ihrer Auswirkungen auf die Industrie und die Zukunft unserer Binnenschifffahrt.
Allerdings kann das auch eine Folge von zu leiser oder zu unmutiger Forderungen unserer Verbände sein, die sich nicht wirklich trauen könnten, auszusprechen was die Grünen nicht hören wollen.
Da sieht man sich als Lobby, die nach niedrigwasseroptimierten Schiffen ruft, wahrscheinlich besser wahrgenommen.Auch liebe den Rhein eigentlich so wie er ist.
Dennoch halte ich das mit Blick in die Zukunft, für den falschen Weg.
Meiner Meinung nach, werden wir die Probleme mit dem Klimawandel nicht ohne Staustufen lösen können.Apropos Infrastruktur:
Da überall das Hafengeld seine Renaissance erlebt, möchte ich mal auf die Beschwerden vieler Kollegen eingehen.
Ich kann diesbezüglich sämtliche Kritik verstehen und teilen.
Jedoch möchte ich dazu aufrufen, die Emails mit den Rechnungen auch mal zu beantworten, oder die Angestellten darauf sensibilisieren, dass ihr an Duisport, RheinCargo, etc. Beschwerden schreibt und die Probleme benennt.Bitte beruft euch auf die Vorschriften, die in der LANDESHAFENVERORDNUNG stehen – diese gelten nämlich auch für die Hafenbetreiber und stehen über der eigenen Hafenordnung!
Hier besonders in Bezug auf die Untiefen. Die meisten Häfen haben nämlich den Schutzhafen- und/oder Nothafenstatus und müssen zwingend gewisse Standards erfüllen.
Wir müssen nur mal in der Summe mehr darauf aufmerksam machen.
In diesem Sinne, allen einen schönen Sonntag und eine gute Fahrt!
Gemeinsam nachdenken – EVdB!!!
Euer Christian

- DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
von Christian Niemann – 16.08.2026
Moin liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wenn man so die Nachrichten sieht, merkt man leider wieder, wie vernachlässigt die Schifffahrt wird.
Gestern war noch Niedrigwasser und heute ist Waldbrand – das Drama über die Auswirkungen der anhaltend sinkenden Wasserstände spitzt sich weiter zu.
Keine Berichte über unsere völlig marode Infrastruktur!
Die Auswirkungen wären jedoch wohl jedem klar, wenn man ein paar Kollegen z.B. im DEK interviewen würde.Wer dann endlich Bevergern passiert hat und Richtung Ruhrgebiet muss, müsste sich doch am Rande des Nervenzusammenbruchs bewegen, wenn in Fuestrup die Ampel rot ist und danach die Armada auf die Schleuse Münster stürmt.
Was den Rhein betrifft, so wird eigentlich nur noch darüber gesprochen, wieviele ausrangierte Waggons von der Bahn reaktiviert werden können.
Was kommt nach dem Niedrigwasser???
Ich wette man geht wieder zur Tagesordnung über.
Die Schifffahrt läuft wieder normal und dieses Ereignis hinterlässt nur die Forderung nach mehr Investitionen in die Bahn.
Zeitgleich werden die Großen Player die Gunst der Stunde für sich nutzen und um Fördermittel für grüne Niedrigwasserschiffe betteln.Der längst überfällige Ausbau der Wasserstraßen bleibt vermutlich weiterhin das Stiefkind der Politik.
Dabei macht der Klimawandel Staustufen in unseren Flüssen und Strömen alternativlos!
Nicht nur für die Schifffahrt und die Wirtschaft. Nein, auch die Natur und der Grundwasserspiegel leidet unter solchen Ereignissen – und somit auch die Wasserversorgung der Menschen an Land.
Den Klimawandel werden wir nicht aufhalten!
Das einzige was wir jedoch könnten, wäre sich mit baulichen Maßnahmen den Problemen zu stellen.Die Lösung sind nicht die propagandierten Niedrigwasserschiffe oder ein besseres Schienennetz.
Das wird jedoch NICHT medial rübergebracht – da nehme ich nur das Gejammer über enge Fahrrinnen und Passagen, sowie die damit
einhergehenden geringeren Ladekapazitäten wahr.Warum sprechen wir die unbequeme Wahrheit nicht aus???
Pragmatisch meckern – EVdB!

Euch allen einen „guten Rutsch“!
Euer Christian
- DAS WORT ZUM SONNTAGvon Michael
von Christian Niemann – 02.08.2026
Moin liebe Kolleginnen und Kollegen!Niedrigwasser und hohe Preise, doch nun langsam wirbelt man zuviel Staub auf und die ersten Gerüchte von überfahrenen Fußgängern im Rhein machen die Runde und Habecks Buchtitel „DEN BACH RAUF“ ist auf dem Rhein inzwischen Fakt!
So ist das neue Motto eher: „Regen bringt Segen“!
Aber was zeigt sich wieder einmal? Die essentielle Wichtigkeit unseres Verkehrsträgers Binnenschiff!
Es zeigt auf, wie abhängig die Industrie von der Schifffahrt ist.
Ich hoffe, dass unser neuer Verkehrsminister das zur Kenntnis nimmt!
Denn auch ein Geldregen wäre für unsere Infrastruktur ebenso notwendig, wie prall gefüllte Gewitterwolken.Alternative Routen ins norddeutsche Kanalsystem sind inzwischen ebenfalls über ihr Limit – da das alles kein Phänomen der Neuzeit ist, ist es umso schlechter nachzuvollziehen, dass neue Bauwerke wissentlich kleiner als die alten ausgelegt werden. Hauptsache das 135m-Schiff passt in solch eine Schleuse.
Die neuen Schleusen sind zu Dem Ersatzbauwerke – soll heißen, die alten bleiben nicht erhalten und werden stillgelegt.Eine katastrophale Vorgehensweise unserer Regierung und ihrer Behörden!
In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Niedrigwasserereignisse wahrscheinlich mehren, würde ich gern mal mit den Umweltverbänden reden, wie man hinsichtlich der Temperatur, Sauerstoffgehalt und der Tierwelt, JETZT über Fahrerinnenvertiefungen, Staustufen und Energie durch Wasserkraftwerke denkt?!
Die Tatsachen lassen sich ja nun nicht mit ein paar E-Autos und Windkraftwerken allein ändern – und wenn es die Menschheit überhaupt beeinflussen kann, so werden wir in Europa den Klimawandel nicht aufhalten!
Man muss also handeln – aber eben pragmatisch und NICHT ideologisch!!!
An dieser Stelle ist die Binnenschifffahrt eben doch ein wichtiger Baustein.
Ach würde das doch nur besser zur Kenntnis genommen und gewürdigt.
Aber wir sind zu klein, um wahrgenommen zu werden.Zuwenig Einigkeit im Gewerbe und Konkurrenzdenken der Verbände und Organisationen, verstärken die schlechte Ausgangslage.
Es wäre nun der richtige Zeitpunkt, um mal lauter zu werden und klare Forderungen zu stellen.
…..sonst geht es wirklich den „Bach rauf“!
Energisch fordern – EVdB!!!
Euch allen eine gute Fahrt und einen schönen sonnigen Sonntag.
Euer Christian

- Antrag auf Einrichtung eines 24 Stunden Betriebes der Schleuse und Leitzentrale Herbrumvon Michael

20260728 – Schreiben GDWS Schleuse Herbrum – GDWS Zentrale-1
Wiedergründung der Europäischen Vereinigung der Binnenschiffer.
„Jahrelang gab es keine aktive Stimme für die Menschen in der Binnenschifffahrt. Wir möchten mit der E.V.d.B. diese Lücke schließen“, erklärte der 1. Vorsitzende.

Die E.V.d.B. wird geleitet aus einem Team, bestehend aus dem Vorstand von Binnenschifferforum hilft e.V. , angeführt von Jürgen Collée und Michael Jeske, sowie Christian Niemann, die sich alle seit Jahrzehnten für die Belange der Binnenschiffer einsetzen. Wir laden ausdrücklich alle Binnenschifferinnen und Binnenschiffer sowie alle Interessierten ein, sich zu engagieren und die Arbeit des Vereins zu unterstützen.
Empfänger: Binnenschifferforum hilft e.V.
Stichwort: E.V.d.B.
IBAN: DE02 7906 9150 0006 0029 78
SWIFT/BIC-Code: GENODEF1GEM